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Corona Christmas




Jedes Jahr nehmen wir uns vor, nicht so durch die Adventszeit zu hetzen und nun kommt Corona und gibt uns bei allem Negativen auch ein Geschenk: zahlreiche große und kleine Weihnachtsfeiern entfallen! Ehrlich gesagt hält sich unsere Trauer darüber stark in Grenzen. Auch die Kinder sind nicht wirklich enttäuscht solange wir genug Lebkuchen in die Runde schmeißen und schon haben wir unsere eigene Weihnachtsfeier – wir sind halt viele und langweilig wird’s nicht. Irgendwer übt hier sowieso immer ein Weihnachtslied auf irgendeinem Instrument also ist auch für Stimmung gesorgt.


Doch auf Weihnachten liegt so ein Anspruch, so viel Perfektionsdruck, dass auch wir regelmäßig in diese Falle tappen: nur zu rennen, zu organisieren und zu putzen, genervt zu meckern das nichts richtig läuft und dann ist es vorbeigerauscht - dieses Fest wo Christus zu uns kommen möchte!


…und wir wollten eigentlich nur alles perfekt haben.


Jedes Jahr ist die Liturgie an Heiligabend der Moment, der alles dreht. Wo wir wieder merken, dass die passende Deko vielleicht doch nicht das Wichtigste ist, drei Gänge auch reichen würden und es eigentlich völlig egal ist ob die Kleinen Heiligabend Glitzer-Nagellack auftragen oder nicht.

Wir denken zurück an ein Weihnachten, wo wir mit unserem schwer kranken Baby die Klinik für nur zwei Tage verlassen durften und in Alltagsklamotten vor aufgetautem Fischfilet saßen – voller Dankbarkeit einfach als Familie zusammen sein zu dürfen und das dies gar nicht selbstverständlich ist, so wie dieses Jahr auch. Das hilft, dieses schöne Fest als das zu sehen, was es ist. Jesus kommt.

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