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Karfreitag und das Feuer der Hoffnung

Karfreitag hat nach den letzten Wochen des Krieges und den Bildern, die in den sozialen Netzwerken kursieren, eine noch größere Bedeutung für uns. Eine ausweglose Situation des Todes, von der wir hoffen, dass sie durch Christus in einen riesigen Sieg des Lebens verwandelt wird. Die christliche Botschaft der Auferstehung und des Friedens, die durch Friedensmärsche und Osterfeuer begleitet wird, haben wir in Europa in diesen Tagen so bitter nötig.


Die Hoffnung, die der Glaube manchen Menschen gibt, ist beeindruckend.

Bonhoeffer, der durch die Nazis im KZ gestorben ist, schreibt in "Widerstand und Ergebung":


„Ich glaube, dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten, Gutes entstehen lassen kann und will. Dafür braucht er Menschen, die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen. Ich glaube, dass Gott uns in jeder Notlage so viel Widerstandskraft geben will, wie wir brauchen. Aber er gibt sie nicht im voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf ihn verlassen. In solchem Glauben müsste alle Angst vor der Zukunft überwunden sein. Ich glaube, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind, und dass es Gott nicht schwerer ist, mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlichen Guttaten. Ich glaube, dass Gott kein zeitloses Faktum ist, sondern dass er auf aufrichtige Gebete und verantwortliche Taten wartet und antwortet."


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